Lapita-Voyage wurde zu Ehren der größten Seenation auf dieser Welt, den Polynesiern, durchgeführt.
Noch vor 2.500 Jahren war der Pazifik unbesiedelt.
Innerhalb eines Jahrtausends haben ihn die Polynesier besiedelt.
Das polynesische Besiedlungsgebiet - der Pazifik - nimmt ca. 1/3 der Weltoberfläche ein. Er ist größer als die Oberfläche des Mondes.
Kein anderes Volk hat je eine größere Fläche der Welt besiedelt.
Das polynesische Dreieck: Hawaii (Norden), Osterinsel (Osten) und Neuseeland (Westen) entspricht einer Dimension: Hamburg – Kalkutta – Daressalam
In der Zeitschrift PALSTEK hatte ich einen Artikel zum Thema "Polynesische Navigation' veröffentlicht. Wer sich dafür interessiert kann ihn durch Klicken öffnen.
» Worin besteht die Faszination der Besiedlung
des Pazifiks durch die Polynesier?
Seetüchtige Schiffe mit Steinzeitwerkzeugen aus Baumstämmen zu bauen, die 2/3 der äquatorialen Gewässer dieser Welt besegelt haben.
Den Mut zu haben, damit unbekannte Inseln zu erkunden.
Boote zu besitzen, die schneller waren, als die der ‚Entdecker‘ - z. B. die von Cook, Bligh oder Bougainville.
Mit diesen Booten wochenlang unterwegs zu sein und die neuen Inseln mit Haustieren und Pflanzen zu besiedeln.
Diese Seereisen gegen die vorherrschenden Passatwinde vollbracht zu haben.
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» Thor Heyerdahl
Im Jahr 1946 segelte Thor Heyerdahl mit mehreren Wissenschaftlern auf dem Floß Kon-Tiki von Peru aus über den östlichen Pazifik nach Westen, um zu beweisen, dass die polynesischen Inseln von Süd-Amerika aus besiedelt wurden.
So abenteuerlich und sensationell die Kon-Tiki-Reise auch war, die These erwies sich später als falsch.
Was Heyerdahl vor 60 Jahren noch nicht wusste, war, dass die alten Polynesier Boote bauen konnten, mit denen sie gegen die vorherrschenden östlichen Passat-Winde, von Westen aus gegenan segeln bzw. kreuzen konnten.
Heyerdahls Buch Kon-Tiki verkaufte sich millionenfach. Es fasziniert bis heute mehrere Generationen.
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» Die Polynesier kamen aus Süd-China, Taiwan
Der Sprach-Beweis: Linguisten nennen die Ursprache Proto-Austronesisch, aus der sich später das Polynesisch entwickelt hat, dessen Wurzeln im heutigen Taiwan liegen.
Der DNA-Beweis: Auf fast allen polynesischen Inseln gibt es Schweine als Haustiere. Neueste Forschungen haben das ‚Urschwein’ durch DNA-Analysen lokalisiert. Es kommt ebenfalls aus Taiwan und Umgebung.
Der Archäologie-Beweis: Entlang des Migrations-Weges von Taiwan bis in den Pazifik fanden sich Keramik-Scherben der gleichen Art. Ab dem Bismarck-Archipel (Papua Neu Guinea) bis nach Neu-Kaledonien, Fidschi, Tonga und Samoa nennt man sie wegen ihrer signifikanten Ähnlichkeit „Lapita-Keramik“ (nach einer Fundstelle in Neu-Kaledonien).
Beispiele von Lapita-Keramikfunden,
deren signifikantes Gesicht in das Logo eingeflossen ist.
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» Die Fundstellen des ‚Lapita-Trails
Die Lapita-Keramik nennt man nach der gleichnamigen Fundstelle in Neu-Kaledonien.
Die Fundstellen des ‚Lapita-Trails‘ sind mit einem schwarzen Punkt gekennzeichnet. » zur Karte
500 Jahre liegen zwischen dem abgebildeten alten Boot und dem neuen Wharram-Katamaran. Lapita-Voyage beweist wie Polynesier mit offenen Booten lange Distanzen segelten und sich nach einer Natur-Navigation orientierten.
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